„Up Ewig Ungedeelt“ nimmt sich ein Stück Geschichte vor, das man nicht sofort mit einem unterhaltsamen Abend verbindet: die Binnenflucht nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Hardchor macht daraus eine eigene Oper, die das Thema mit viel Leichtigkeit, Witz und einem Blick für die kleinen Absurditäten des Dorflebens erzählt.
Im Zentrum steht ein Boßelwettbewerb im Kreis Pinneberg, bei dem es traditionell hoch hergeht. Die Dörfer kämpfen um Ruhm und Ehre, in der Kneipe wird diskutiert, gestritten und groß angekündigt, wie man es diesmal allen zeigen will. Dumm nur, dass Ellerbek sportlich nicht ganz mithalten kann und kurz davorsteht, aus dem Wettbewerb zu fliegen. Und dann tauchen auch noch neue Leute im Dorf auf und bringen alles durcheinander. Plötzlich geht es um mehr als nur ums Gewinnen – nämlich darum, wie Tradition eigentlich funktioniert, wenn sich Dinge verändern.
Der Hardchor erzählt das mit viel Musik, Spielfreude und einem feinen Gespür für schräge Situationen und liebenswerte Eigenheiten.
Entstanden ist der Hardchor aus einer Gruppe Männer, die ursprünglich überzeugt waren, dass sie gar nicht singen können – ein Kasten Bier nach der Probe hat dann doch für ausreichend Motivation gesorgt. Inzwischen sind sie deutlich mehr geworden, stehen regelmäßig auf Bühnen und haben vor allem eins: richtig Spaß an dem, was sie tun.
Jetzt bringen sie ihre Oper zu uns – locker, lebendig und mit genau der Mischung aus Ernst und Augenzwinkern, die den Abend so besonders macht.
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